Text und Fotos: D.Günzer + R. Frerichmann
Tief „Katrin“ sorgt für trübes, nebeliges und feuchtes Herbstwetter. Dennoch bäumt sich die Natur nochmal gegen den kommenden Winter auf und zeigt sich in ihren schönsten Farben, denn am Nachmittag kommt die Sonne nochmals für kurze Zeit.
Los geht es am Bungsberg. Zuerst ein bißchen „Heimatkunde“: Der Bungsberg ist die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, mit 168 m. Der Bungsberg entstand während der letzten Eiszeit vor etwa 150 000 Jahren. Bei ihm handelt es sich um eine eiszeitliche Endmoräne. Vor rund 10.000 Jahren konnten die Gletscher den Berg, aufgrund seiner Höhe, nicht überwinden, umflossen ihn daher und bildeten damit einen Nunatak (aus der Eskimosprache abgeleitet). Vom „Gipfelkreuz“ hätte die Gruppe einen gutem Blick auf die hügelige Endmoränen-Landschaft gehabt, die durch die Eiszeit entstanden ist. Aber das Wetter hindert alle daran. Auf dem Plateau hat die Gruppe Gelegenheit, den Elisabethturm zu besteigen. 1863/1864 wurde der Turm von Großherzog Nikolaus Friedrich Peter errichtet und nach seiner Frau Elisabeth von Sachsen-Altenburg benannt. Nach gründlicher Renovierung ist er jetzt wieder zugänglich. Er wurde aus Granitquadern errichtet und ist 22 m hoch. 141 Stufen führen hinauf. Im dunklen Treppenhaus geben die farbenfrohen Glasfenster ein interessantes Licht. Die Fenster wurden von den Schülern der Friedrich-Hiller-Schule Schönwalde, gestaltet. 
Nach einer kurzen “Denkmalpause“ geht es weiter. Hier, am Bungsberg entspringt mit der Schwentine einer der längsten Flüsse Schleswig-Holsteins, die durch die Holsteinische Schweiz bis in die Kieler Förde fließt. Über den Kirchnücheler Weg geht es nach Mönchsneversdorf und hinüber zum idyllischen Schüttenteich.
Durch das Waldstück „Thimmhofen“ geht es im größeren oder kleiner Bogen, je nach Länge der Wanderung, zurück zum Parkplatz „Gläserlandkaten“. 
Der Dank der Gruppen geht heute an Andrea und Ute.