Ins Vogelrastgebiet Thranbruch am 29.03.2026
Bei allerfeinstem Wanderwetter starten die Sonntags-Wanderer in 2 Gruppen von Hutzfeld zum Brackrader Ziegeleigraben und durch die Feldmark der Gemeinde Hassendorf. Über die Felder ist ein weiter Blick in die Ferne garantiert. Entlang des Weges wächst der nächste „Müsli-Riegel“. Etwa nach der Hälfte des Weges erreichen die Gruppen den Thranbruch, den heutigen Höhepunkt der Wanderung. Der Thranbruch ist eine historische Kulturlandschaft. Es handelt sich um ein trockengelegtes Moorgebiet, daß durch die Stiftung Naturschutz als Weidelandschaft nutzbar gemacht wurde. Heute erleben die Wandergruppen eine artenreiche Feuchtwiese, die für viele Zugvögel Rast- und Ruheplatz ist. Der Thranbruch ist eine der artenreichsten Biotope in Mitteleuropa. Bis in den späten Herbst kann man hier noch Kraniche, Seeadler, Reiher und viele andere Vögel entdecken. Der inzwischen wieder zugängliche Aussichtsturm gewährt sehr gute Einblicke in diese Kulturlandschaft. Der Turm lädt zu einer Mittagspause ein. Das letzte Stück durch die Thranwiesen ist feucht, aber bald gibt es wieder einen befestigten Weg und die nächste Bank naht. Nach einer nochmaligen kleinen Pause und Schuhreinigung geht es auf den Rückweg Richtigung Hutzfeld. Im „Sallrögen“ treffen die Wanderer auf „Klein-Erna“. Mitten in der Natur wurde ein Raum geschaffen, in dem Alle die Natur kennen und erleben dürfen. Ganz im Stil von „Erna“, Erlebnisraum Natur, in Eutin. Als Belohnung winken Kaffee und Kuchen im Markttreff in Sarau. Der Dank geht heute an Hannelore, die Gerhardt vertreten hat und an Dagmar.
Text und Bilder: Dagmar Günzer / Christa Krüger / Volker Hubl 29. 03. 2026