Bei allerfeinstem Winterwanderwetter führt die sonntägliche Wandertour durch das Weinbaugebiet der Holsteinischen Schweiz und rund um das Gestüt „Hohenschmark“. Im Herzen der Holsteinischen Schweiz liegt das kleine Dorf Grebin. Es wird von der Holländer Mühle “Wagria“, erbaut 1768, dominiert. Am Südhang des Mühlenbergs wird seit ca. 2009 holsteinischer Wein angebaut. Rheinland-Pfalz hat 10 ha Rebrecht an Schleswig-Holstein abgetreten. 3 ha gingen in Malkwitz an den „Ingenhof“ und 2 ha an das Weingut „Montigny“ mit dem Hof Altmühlen und dem Mühlenberg. Hauptsächlich werden die beiden Sorten Solaris (weiß) und Regent (rot) angebaut. Vom Dorfplatz starten die Gruppen gemeinsam durch das Görnitzer Moor. Eine Schautafel gibt Auskunft. Die Gruppen erreichen das kleine Dorf Görnitz mit einigen Bauernhöfen und einem grossen Gestüt, das sich nur mit der Zucht und Unterbringung von Islandpferden beschäftigt. Sie haben zwei zusätzliche „Gänge“, den Tölt und den Pass. Pferde, die hier aufgezogen wurden, dürfen nie wieder nach Island zurück. Sie könnten Krankheiten nach Island bringen und den dortigen Pferdebestand in Gefahr bringen. Hier teilt sich der Weg der „kleinen“ und „großen“ Gruppe. Die große Gruppe wendet sich an der Weggabelung nach rechts und kommt bald zum “Görnitzer Redder“. Diesem folgt die Gruppe. Bevor sich der Weg nach rechts windet, wendet die Gruppe sich nach links. Ein Trampelpfad führt entlang eines Feldes mit wunderschönen Aussichten auf die Endmoränenlandschaft der Holsteinischen Schweiz. Am Ende des Wege gelangt die Gruppe wieder zu einem Weinberg. Auch dieser “Wingert” gehört zum Weingut Montigny, wie am Mühlenberg. Bald geht es in den Wald hinauf. Nun beginnt die „Abenteuerstrecke“. Oben angekommen, ist die Gruppe in den „Schönweider Tannen”. Ein größeres Waldstück. Nach einer Weile ist man wieder an der K 25, die die Gruppe überquert. An der Straßenkreuzung geht es Richtung Grebin. Gleich kommt die „Apfelallee“, die die Gruppe direkt zum Schluehnsee führt.
Der Schluehnsee ist ein Toteissee und liegt in einem Landschaftschutzgebiet. Die „Apfelallee“ wurde von Grebiner Bürgern zu besonderen Ereignissen angelegt. Hier, an der Badestelle, gibt es eine Pause. Wunderschöne Ausblicke auf den See und die Umgebung belohnen die Gruppe. Weiter geht durch ein kleines Waldstück mit lichten Birken und halbhohem Gras, eine kleine Heidelandschaft im Grebiner Raum. Ein kleines Stück geht es nun an der Strasse nach Behl entlang, bis man auf der rechten Seite das Gut Behl sehen kann. Der Wanderweg zerschneidet das Gestüt „Hohenschmark”. Auf der rechten Seite sieht man die Geländereitbahn. Auf dem höchsten Punkt angekommen, gibt es auch wieder wunderschöne Ausblicke. Der Schmarksee blinzelt durch die Bäume des Gestüts. Über den “Viehberg” geht es am Hof Schierensee vorbei.
Am Feengarten von Tina Benz werden wir bereits erwartet. Frau Benz hat die Wanderer zum Kaffee „eingeladen“. Der selbstgebackene Kuchen und der heiße Kaffee ist ein Genuß. Frau Benz hat der Gruppe sogar noch ein kostenloses Ständchen gegeben. Am Ende der Wanderung entdeckt die Gruppe nun noch den 3. See der heutigen Tour, den Schierensee. Bald kommen die ersten Häuser des Dorfes Grebin und nach gut 8 bzw. 11 km steht die Gruppe wieder am Dorfplatz. Hoch „Beate“ hat heute alles gegeben, um den Tag wieder zu einem Erlebnis werden zu lassen. Der Dank geht heute an das Damenteam Gabi und Alex.