Wanderverein Ostholstein e.V.

Fotos: Danke an alle FotografenText: D. Günzer

„Wandern im Indian-Summer“, dieser Aufforderung folgen die Sonntagswanderer und treffen sich an der Schäferei. Von hier geht es in zwei Gruppen durch den Eutiner Staatsforst. Bei stahlblauem Himmel raschelt das bunte Laub unter den Füßen der Wanderer. Am „Tanneck“ überquert die Gruppe die Straße und geht weiter durch den Wald, immer wieder begegnet der Gruppe das Wanderzeichen des Europäischen Fernwanderweges 1 und 6. Bald blitzt der Griebeler See durch die Bäume. Er ist umgeben von einer hügeligen Moränenlandschaft mit steilabfallenden Hängen. Er fließt über den Lachsbach ab in das Neustädter Binnenwasser.


Unter dem bunten Blätterdach der Buchen geht es weiter zur sog. Wolfsschlucht, die sich tief in den Wald eingegraben hat. Zwischendurch kann die Gruppe im Wald Zeitzeugen früher Vergangenheit entdecken. Hügelgräber aus verschiedenen Epochen liegen verborgen im Dickicht. Unterwegs trifft die Gruppe auf einen Habitatbaum. Er ist mit einem weißen Dreieck gekennzeichnet. Diesmal ist es ein lebender, stehender Baum, der für besondere Arten Schutz-, Brut-, Überwinterungs- oder Nahrungsstätten bietet. Immer wieder trifft die Gruppe auf den Europäischen Fernwanderweg, der bis zum Ende der Wanderbegleiter ist. Hoch “Vincent” und Tief “Helma” können sich nicht einigen, wer den Wandertag bestimmt. Aber „Vincent“ gewinnt und so ist der Wandertag weitgehend trocken und sonnig. Der Dank geht heute an die beiden Wanderführer:in Anne und Ralf.