Wanderverein Ostholstein e.V.

Vor der Wanderung entlang den Pönitzer Seen besuchten die Wanderinnen die Sonderausstellung des Pönitzer Regionalmuseums mit dem Titel „Munition im Meer – das explosive Erbe“. In der Einführung wurde erläutert, dass etwa 300.000 Tonnen Munition und Waffen seit dem 2.Weltkrieg auf dem Boden der Ostsee liegen, deren Bergung erst jetzt, 80 Jahre nach Kriegsende, beginnt. Die sehr beeindruckende  und empfehlenswerte Ausstellung zeigt nicht nur die Methoden der Bergung, sondern auch die Gefahren, die für Mensch, Tier und Umwelt von den rostenden Waffen ausgehen.

Als wir zu unserer 8km Wanderung starteten, riss der graue Novemberhimmel auf und wir konnten bei herrlichem Spätherbstwetter mit Sonnenschein durch Pönitz  und Pönitz am See in Richtung Großer Pönitzer See gehen. Das Wasser glitzerte in der Sonne, das Laub strahlte in den schönsten Herbstfarben. Weiter ging es Richtung Gronenberg, vorbei an der Gronenberger Mühle, früher eine Kornmühle, heute ein Ferienresort. Durch Gronenberg hindurch näherten wir uns unserem nächsten Ziel, wieder ein See, der Taschensee. Dieser wird mit dem Kleinen Pönitzer See durch den Dänischen Graben verbunden, den vor gut 300 Jahren die Plöner Herzöge bauen ließen, um an der Gosebek zwischen Gronenberg und der Ostsee durch Wasserkraft betriebene Mühlen anzulegen. Heute ist der Kanal verrohrt und durch ihn führt der Europäische Fernwanderweg. Wir wanderten weiter mit Blick auf den Kleinen Pönitzer See und erreichten dann bald wieder Pönitz.

Text und Bilder: Sabine Baschin / Regina Frerichmann / Ellen Rogge /  16.11.2025