Wanderverein Ostholstein e.V.

Text: D. Günzer,                   Fotos: Chr. Dohm

Die heutige Sonntags-Wanderung beginnt diesmal im Kurpark der Kurstadt Bad Schwartau. Hier geht es zuerst auf der „Schinken-Allee“, immer mit Blick auf die große Fontäne. Früher haben die Bauern ihre Schweine in den Kurpark getrieben, um sich an den Eicheln der Eichenbäume sattzufressen. Das gab dem Schinken später einen besonderen Geschmack. Daher haben die Bad Schwartauer diesem Teil des Kurparkes den „Spitznamen“ Schinkenbäume gegeben. Nun geht es auf dem Philosophenweg kreuz und quer durch den Kurpark. Auf dem Kurparksee blühen inzwischen die Seerosen und die Rhododendren stehen auch in voller Blüte. Weiter geht die Tour durch lauschige Plätze. Unsere Wanderführerin Christina heitert die Gruppe unterwegs mit verschiedenen lustigen Geschichten auf. Unterwegs kommt die Gruppe zum Grünen Klassenzimmer. Hier referiert unsere Wanderführerin aus dem „Heiteren Herbarium“. Weiter geht es zum Gedenkstein für Emauel Geibel, der hier viele Sommer seinen Urlaub verbracht hat. Hier ist auch der Text zum Frühlings- und Wanderlied „Der Mai ist gekommen“ entstanden.

 

Nun geht es hinüber in den Riesebusch. Der Kurpark von Bad Schwartau und das Schwartautal, gekennzeichnet durch das Logo einer stilisierten Waldohreule, gehören zum Naturerlebnisraum Schwartautal. Der Riesebusch beginnt auf dem den Fluss Schwartau begrenzenden Höhenzug und zieht sich von dort aus in Richtung Ratekau.
Immer hat die Gruppe die „Schwartau“ im Blick. Heute ein kleiner Fluß. Die damaligen Nutzungsmöglichkeiten sind der wahrscheinliche Grund dafür, dass das Flusstal der Schwartau bereits sehr früh besiedelt wurde und vorgeschichtliche Besiedlungsspuren aufweist. Auch war die Schwartau früher schiffbar, daher wurde auf dem Höhenrücken eine Fluchtburg angesiedelt, die die Bevölkerung vor Piraten schützen sollte. Hoch „Volker“ hat „Alles gegeben“, daß die beiden Gruppen gutes Wanderwetter hatten. Unsere beiden Wanderführer:innen haben die Gruppen mit heiteren Geschichten und Gedichten belustigt.

*) ein Teil des Textes wurde „Wikipedia“ entnommen.