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Foto: Roland Günzer

Trotz Sturmtief „Sabine“ fanden sich 25 Wanderer am Treffpunkt ein, um getrennt in zwei Gruppen, durch die Scharbeutzer Heide und um den Großen Pönitzer See zu wandern. Immer den Blick nach oben und mit offenen Ohren ging es zuerst durch den „Mückenbusch“. Ein kleines Waldstück in der Scharbeutzer Heide. Der Weg gehört zu einem Waldlehrpfad, rechts und links sind immer wieder Tafeln, die die verschiedenen Bäume beschreiben. Weiter geht es durch den Wald, heute ein Naturwald, hauptsächlich mit Rotbuchen und Stieleichen.Immer wieder begegnen der Gruppe Hügelgräber, die auf eine frühe Christianisierung schließen lassen. An der „Waldschänke“ erläutert die Wanderführerin, warum es „Scharbeutzer Heide“ heißt: Im 14. Jahrhundert haben Mönche den Wald gerodet und Felder angelegt. Nachdem die Mönche die Region verlassen haben, kam der Wald zurück. Im Übergansstadium war eine Heidelandschaft. Die Scharbeutzer mussten sonntags zur Gleschendorfer Kirche und gingen „über die Heide“. So wurde der Begriff geprägt und blieb bis heute erhalten.

Nun geht es hinunter nach Klingberg, vorbei am Gut Garkau. Es ist ein Bauernhof im Bauhaus-Stil, ca. 1925 gebaut, ein Kulturdenkmal. Das Bauhaus wurde imvergangenen Jahr 100 Jahre und damit gewinnt das Gut eine nationale kulturelle Bedeutung. Weiter geht es durch die Feldmark und entlang des Großen Pönitzer Sees. Das Wetter meint es noch gut mit den “furchtlosen” Sonnntagswanderern. Aber der See peischt schon die Gischt hoch und der Wanderweg wird leicht feucht. Aber bald hat es die Gruppe geschafft und ist an der Badestelle des Großen Pönitzer Sees angekommen. Hier warten bereits Kaffee und Kuchen auf die durchgeblasenen Wanderer. Der Dank geht heute an die beiden mutigen Wanderführerinnen Andrea und Dagmar.