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Im „Spechtwald“ von Kellenhusen

Die Wandergruppe trifft sich in Kellenhusen auf dem Waldparkplatz. 20 Mitglieder und Gäste lassen sich auch von dem noch grauen Wetter nicht abhalten. Aber die Wanderführerin hat versprochen, es wird besser! Der Weg führt durch das Guttauer Gehege mit der Kroneiche.

„Die Kroneiche hat ihren Namen vom plattdeutschen Kron für Krähe oder Kranich. Vermutlich diente die Eiche früher diesem Vogel als Rastbaum. Mit 38 Metern Höhe war sie die größte Eiche Schleswig-Holsteins. 1987 trug sie das letzte Mal Blätter, da war sie ungefähr 600 Jahre alt. Rettungsversuche in den vorangegangenen Jahren hatten nicht geholfen, die mächtige Eiche am Leben zu erhalten. Eine Messung des Stammumfanges 1997 ergab ungefähr 9 Meter. 2002 wurde ein Sturm ihr zum Verhängnis.“ *) Weitere Naturdenkmale im Guttauer Forst sind die 5-Mark-Eiche und die Wasserstandseiche. Weiter geht es zum Hof Klostersee. Ein Demeterhof, der leider heute geschlossen hat. Schade, vielleicht klappt es ein andermal.

Aber unsere Wanderführerin hat für die Gruppe ein besonderes „Schmankerl“. Denn im Park, hinter dem Hof Klostersee, steht die Eiche Klostersee. Die 300 Jahre alte Stieleiche hat einen Kronendurchmesser von ca. 32 m. Hier macht die Gruppe Pause, denn ein schönerer Platz wird nicht kommen. Die Gruppe geht nun hinunter zur Klosterseeschleuse, dass eigentliche Ziel der Tour. Die Schleuse existiert heute nicht mehr, aber es gibt einen tollen Wanderweg durch die Dünen, immer mit Blick auf die Ostsee. Von hier hat die Gruppe einen guten Blick Richtung Grömitz. Am Himmel sieht man ein paar stecknadelgroße Punkte, die Drachen der Grömitzer Drachentage. Leider ist es dunstig und die Drachen sind nicht besonders gut zu erkennen. Der Dünenweg führt zuerst durch einen „Disc-Golf-Park“. Die größte Anlage Deutschlands. Bald kommt ein Aussichtspunkt und gleich geht es durch einen „Spechtwald“. Hier sind an den Bäumen „Wohnungen“ für Spechte aufgehängt, z.B. für „Mc. Flocke“. Fast ist die Gruppe schon wieder am Ausgangspunkt. Das Wetter blieb trocken und der größte Teil der Gruppe trifft sich noch auf einen Kaffee und Kuchen in einem naheliegenden Landgasthof. Der Dank geht heute an unsere Wanderführerin Gardy, die wirklich alles gegeben hat, dass das Wetter gut wurde und alle Wanderer wieder trocken ans Ziel kommen.

*) Ein Teil des Textes wurde aus „Wikipedia“ entnommen.