Die „Schwarz-Bunten Mädels“ von Gut Nehmten

Das Hoch “Inge” bescherte den Wanderern einen sonnigen und warmen Septembersonntag. Bei fast sommerlichen Temperaturen startet die Gruppe in Hornsmühlen. Der kleine Ort liegt gleich hinter Bosau und zwischen “Grönland” und “Lappland”. Am Bauernhof der Familie Lange haben sich noch weitere Wanderfreudige eingefunden. Los geht es durch Wiesen und Wald des Eutiner Staatsforstes. Die höchste Erhebung ist für heute 62 m! Rechts des Weges fließt die Tensfelder Au. Der Weg führt weiter zum Stocksee. Rechts im Wald stehen „Steinmännchen“, die der Gruppe den Weg weisen, vielleicht ist es auch Kunst im Wald. Vorbei an der Ziegelei gibt es gleich eine Wanderpause. An einem knorrigen Baum ist Platz für die Gruppe. Bei „Im Sande“ überquert die Gruppe die Straße. Hier stehen ein paar schiefe Reetdachhäuser. Immer wieder ein Fotomotiv. Endlich ist die Gruppe am adligen Gut Nehmnten. Das markante Schloß wurde 1712 errichet. Das Herrenhaus und der Park ist als Kulturdenkmal geschützt. Weiter geht es, vorbei am Reitstall und Pferdekoppeln, durch offenes Gelände.

Hier trifft die Wandergruppe auf eine schwarze/weiße Gruppe, alles Mädels!

Die Gruppe überquert die K 49 und auf der Brücke zu Ehren von Bürgermeister Japp, der viele Jahre in der Gemeinde Nehmten wirkte, entdeckt man wieder die Tensfelder Au. Sie mäandert durch den “Rabenskamp” und fließt in den Großen Plöner See. Hier, an der kleinen Brücke, ist das Meiste fast geschafft. Zum Schluß kommt die Gruppe noch an der ehemaligen Papiermühle vorbei. Bereits 1685 wurde hier Papier geschöpft. Der Dank der Gruppe geht heute an die beiden Wanderführer Alfred und Günter. Alfred hat heute seine letzte Wanderung geführt, denn er geht in den wohlverdienten Wanderführer-Ruhestand.

Zum Abschluß gab es noch ein gemütliches Zusammensein im Bauernhofcafe am Plöner See