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Elisabethtturm auf dem Bungsberg, Denkmal 2019

Tag des Denkmals am 08. September 2019

Die Sonntagswanderer treffen sich am Bungsberg und mit Sonnenschein und guter Laune geht es hinauf auf den 168 m hohen Bungsberg. Er entstand während der letzten Eiszeit vor etwa 150 000 Jahren. Bei ihm handelt es sich um eine eiszeitliche Endmoräne. Vor rund 10.000 Jahren konnten die Gletscher den Berg, aufgrund seiner Höhe, nicht überwinden, umflossen ihn daher und bildeten damit einen Nunatak (aus der Eskimosprache abgeleitet). Vom „Gipfelkreuz“ hat die Gruppe einen guten Blick auf die hügelige Endmoränen-Landschaft, die durch die Eiszeit entstanden ist.

Zurück auf dem Plateau, hat die Gruppe Gelegenheit, den Elisabethturm zu besteigen. 1863/1864 wurde der Turm von Großherzog Nikolaus Friedrich Peter errichtet und nach seiner Frau Elisabeth von Sachsen-Altenburg benannt. Nach gründlicher Renovierung ist er jetzt wieder zugänglich. Er wurde aus Granitquadern errichtet und ist 22 m hoch. 141 Stufen führen hinauf. Im dunklen Treppenhaus geben die farbenfrohen Glasfenster ein interessantes Licht. Die Fenster wurden von den Schülern der Friedrich-Hiller-Schule Schönwalde gestaltet. Nach einer kurzen“Denkmalpause“ geht es weiter. Hier, am Bungsberg entspringt mit der Schwentine einer der längsten Flüsse Schleswig-Holsteins, die durch die Holsteinische Schweiz bis in die Kieler Förde fließt. Über den Kirchnücheler Weg geht es nach Mönchsneversdorf. Am Hofteich gibt es eine trockene Mittagspause. Die Pause wird aber abrupt unterbrochen, es beginnt zu regnen. Aber bald ist die Gruppe im Wald und der schützt etwas. Mit strammen Schritt geht es zum Gläserlandkaten und wieder hinauf auf den Bungsberg. Kaum war die Gruppe am Ziel angekommen, hört es auf zu regnen und fast kommt die Sonne. Der Dank der Gruppe geht heute an Gisela und Rainer.

(Ein Teil des Textes wurde „Wikipedia“ entnommen).