„Wasserkraft und Naturdenkmal“ Rund um die Rastorfer Mühle am 21.07.2019

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…Oder nur eine Spiegelung??? (Foto: Andrea Looks)

Tief „Theo“ zieht seine Kreise über Schleswig-Holstein. Es werden schwere Gewitter erwartet. Der Wander-Sonntag ist in Gefahr! Aber, wie so oft, haben unsere Wanderführer den richtigen Draht zu Petrus. Am Sonntagmorgen hat sich die Wetterlage beruhigt und es ist ein wenig abgekühlt. Also das richtige Wanderwetter. Die Sonntags-Wanderer treffen sich an der Schwentine. Los geht es auf dem Europäischen Fernwanderweg E 1/E 6. Die Wanderer teilen sich hier in zwei Gruppen. Der Weg führt die Gruppen zuerst entlang des Altarmes der Schwentine. Die Schwentine wurde hier 1904 im Zuge des Baues der zwei Schwentine-Wasserkraftwerke für die Howaldtwerke (HDW) in Kiel, die sich heute im Besitz der Kieler Stadtwerke befinden, zum Rosensee angestaut. 1984 wurde der Altarm als NSG ausgewiesen, weil er Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere bietet. Das Schwentine-Tal ist durch eine Kette von Toteisfeldern entstanden. Weiter geht es durch Rosenfeld und bald muß die Gruppe die stark befahrene B 202 überqueren. Also äußerste Vorsicht ist angesagt! Bald steht die Gruppe vor dem Gut Rastorf. Es geht auf einen Rittersitz mit einer Wasserburg zurück. Das Anwesen ist seit dem 14. Jahrhundert im Besitz der Familie Rantzau. Durch das Torhaus gelangt man in die Gutsanlage. Die Scheune und das gegenüberliegende Kuhhaus entstanden 1724/1726. Die großen langgestreckten Backsteinbauten sind mit Putzblenden geschmückt. Nocheinmal wechselt die Gruppe die Seiten und überquert die Schwentine. Die Schwentine ist mit 68 km einer der längsten Flüsse des Landes. Sie entspringt am Bungsberg und mündet bei Kiel in die Ostsee. Die Gruppe tritt den Rückweg an und es geht wieder immer entlang der Schwentine auf naturbelassenen Wegen mit tollen Ausblicken. Dieser Wander-Sonntag war wieder ein kulturelles und sportliches Erlebnis. Der Dank geht heute an die beiden Wanderführer Klaus und Rainer, die mit ihren lustigen und informativen Beiträgen alles richtig gemacht haben. Am nächsten Sonntag geht es in die Scharbeutzer Heide.

(Ein Teil des Berichtetes wurde „Wikipedia“ entnommen)