Wandern am Gut Weissenhaus

Wandern auf dem „Beltwalk“ rund um das Gut Weißenhaus am 16. Juni 2019

Vom Parkplatz „Alte Liebe“, ging es, immer die Ostsee im Blick, Richtung Gut Weissenhaus. Rechts, dezent versteckt mit freiem Blick auf das Meer, liegt das exklusive Badehäuschen, heute ein historisches Cottage für höchste Urlaubsansprüche. Weiter geht es bis zum neuen Bootshaus, auch hier ein exklusiver „Imbiß“ mit Sonnenuntergangsfeeling. Jetzt wird es abenteuerlich. Die Wanderung durch das NSG Weissenhäuser Brök. Das NSG ist ca. 57 h groß und Bestandteil des FFH-Gebietes „Strandseen der Hohwachter Bucht“. Die Dünen bieten einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt einen Lebensraum. Teile des NSG`s werden von Schottischen Hochlandrindern beweidet. Weiter führt der Wanderweg bis zur Wesseker Schleuse. Hier fließt der „Oldenburger Graben“ in die Ostsee. Vom Turm hat die Gruppe einen schönen Blick über das NSG „Brök“.Hier überquert die Gruppe die Straße und wandert entlang des Oldenburger Grabens. Das Gebiet ist Bieber- und Eisvogelverdächtig. Aber den Tieren ist es zu warm. Die Wandergruppe durchstreift das Waldstück „Hassland“ und gelangt an die Straße nach Wangels. Hier enteckte die Wanderführerin einen „Schuhbaum“. Ein Kuriosum. Der Ursprung von Schuhbäumen lässt sich historisch nicht bestimmen. Häufig verbindet sich mit dieser Aktion der Wunsch, die individuellen Sorgen, zusammen mit den Schuhen, von sich zu werfen. Weiter geht es entlang der Mühlenau, die sich schluchtenartig in die Landschaft eingegraben hat. Bald steht die Gruppe wieder am Park des Gutshauses.

Nun führt uns unsere Wanderführerin noch zu etwas ganz Besonderem, wir wandern durch einen Begräbniswald. Der Fahrweg zum Parkplatz „Eitz“ zweigt ab und plötzlich steht die Gruppe vor einem quietschbunt blühenden Feld mit Frühjahrblumen in leuchtenden Farben. Der Weg führt hinauf zum Eingang des Begräbniswaldes. Fast unsichtig, zwischen des Bäumen entdeckt die Gruppe ein Begräbnisfeld für „Wurzelkinder“. Kinder, die vor oder unmittelbar nach der Geburt verstorben sind. Weiter führt uns unser Weg hinauf auf die Höhe und über einen Trampelpfad geht es hinunter zum Steilufer. Entlang des Uferweges gelangt die Gruppe wieder in ein kleines Waldstück und plötzlich zieht Seenebel auf. Gespenstische Ausblicke. Nun ist die Gruppe in einem „Andenkenwald“. Hier kann man Bäume für besondere Anlässe erwerben (Abitur etc.). Auf Tief „Ludger“ folgt Hoch „Tale“. Es hat sich von seiner desten Seite gezeigt. Der ganz besondere Dank geht heute an unsere Wanderführerin Gardy, die mit viel Energie und Wissen, die Gruppe „verwöhnt“ hat.

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