Die Sonntags-Wanderung stand unter dem Thema „Im Seerosenpark“. Vom Parkplatz „Riesebusch“ ging es zuerst durch das Waldgebiet am Riesebusch. Der Riesebusch beginnt auf dem den Fluss

Schwartau begrenzenden Höhenzug und zieht sich von dort aus in Richtung Ratekau.

Immer hat die Gruppe die „Schwartau“ im Blick. Heute ein kleiner Fluß. Die damaligen Nutzungsmöglichkeiten sind der wahrscheinliche Grund dafür, dass das Flusstal der Schwartau bereits sehr früh besiedelt wurde und vorgeschichtliche Besiedlungsspuren aufweist. Auch war die Schwartau früher schiffbar, daher wurden auf dem Höhenrücken eine Fluchtburg angesiedelt, die die Bevölkerung vor Piraten schützen sollte. Nach einigen Auf`s und Ab`ging es hinüber zum Kurpark der Kurstadt Bad Schwartau. Hier geht es zuerst auf der „Schinken-Allee“, immer mit Blick auf die große Fontäne. Früher haben die Bauern ihre Schweine in den Kurpark getrieben, um sich an den Eicheln der Eichenbäume stattzufressen. Das gab dem Schinken später einen besonderen Geschmack. Daher haben die Bad Schwartauer diesem Teil des Kurparkes den „Spitznamen“ Schinkenbäume gegeben. Nun geht es auf dem Philosophenweg kreuz und quer durch den Kurpark. Auf dem Kurparksee blühen inzwischen die Seerosen. Weiter geht die Tour durch lauschige Plätze. Unsere Wanderführerin Christiane hat die Gruppe mit Geschichten von Hermann Löns aufgeheitert. Lüttjemann und Püttjerinchen sind zwei Mooswichtkinder, die auf Wanderschaft sind und einige Abenteuer erleben. Am Ende ihrer Reise feiern sie eine Wichtelhochzeit. Unterwegs kommt die Gruppe zum Grünen Klassenzimmer. Hier referieren unsere beiden Wanderführerinnen aus dem „Heiteren Herbarium“. Weiter geht es zum Gedenkstein für Emauel Geibel, der hier viele Sommer seinen Urlaub verbracht hat. Hier ist auch der Text zum Frühlings- und Wanderlied „Der Mai ist gekommen“ entstanden. Nun geht es wieder hinüber in den Riesebusch, wo die Wanderung begann. Der Kurpark von Bad Schwartau und das Schwartautal, gekennzeichnet durch das Logo einer stilisierten Waldohreule, gehören zum Naturerlebnisraum Schwartautal. Hoch „Pia“ hat „Alles gegeben“, daß die Gruppe gutes Wanderwetter hatte. Unsere beiden Wanderführerinnen haben die Gruppe mit heiteren Geschichten und Gedichten belustigt. Der Dank der Gruppe geht heute an Christiane und Laura.

*) ein Teil des Textes wurde „Wikipedia“ entnommen.