Geradewegs zum „Krummen See“ und zum Ursprung der „Holsteinischen Schweiz“ führten diesen Sonntag zwei Wandergruppen. Zwischen Sturmtief „Eberhard“ und Tief „Dragi“ haben die Sonntagswanderer einen sturmfreien Wandersonntag erlebt. Start war für beide Gruppen die Malenter Au. Den Holzberg im Rücken führte die Tour durch die Niederung einer Auenlandschaft. Bei strahlendem Sonnenschein geht es entlang des Voßkuhlredders mit Blick in die Nachtkoppel. Über den Malkwitzer Weg geht es weiter. Hier schlägt das Herz der „Holsteinischen Schweiz“. Der Reiz dieser Region ergibt sich aus der abwechslungsreichen Landschaft, die während der letzten Eiszeit entstanden ist. Kurz vorm Bahnhof „Holsteinische Schweiz“ teilt sich die Gruppe. Für die lange Tour geht es nun zum Krummsee. Der Todeissee gehört zu den kleineren Seen der Holsteinischen Schweiz, die mit ihren fast 200 Seen für jede Wassersportart punkten kann. Der Krummsee hat eine kleine Badestelle, bestens geeignet für eine kleine Mittagspause. Bei allerfeinstem Wanderwetter gibt es eine wohlverdiente Pause, denn hier gibt es Bänke. Danach geht es weiter. Von nun an geht es nur noch abwärts. An der L 174, auf Höhe der Finanzschule, überquerte die Gruppe die Straße. Das ehemalige Hotel „Holsteinische Schweiz“ entstand bereits 1895 und behergte schon damals Feriengäste. Ab 1914 hatte das Haus eine wechselvolle Geschichte, bis es ab der Anfang 50er Jahre zur Finanzschule des Landes Schleswig-Holstein wurde. Weiter geht es entlang des Kellersees, vorbei am Cafe „Fischbrötchen“ und schon ist die Gruppe wieder in der „Zivilisation“ angekommen. Zu guter letzt erwischt die Gruppe doch noch ein Regenschauer. Aber das beeindruckt niemand. Norddeutschlands bester Wettermacher hat wieder ein Herz für Wanderer gehabt! Der Dank geht heute an die Wanderer, die alle tapfer durchgehalten haben.