Hoch „Frauke“ hat den Sonntagswanderern einen ganz besonders schönen Wandertag geschenkt. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel hat dazu geführt, daß die Wandergruppe wieder einmal ganz besonders groß war. Los ging es in Scharbeutz, hinauf auf den Fuchsberg und vorbei an der „Ardennentanne“. Die chilenische Andentanne wurde schon bei früheren Wanderungen bewundert und von den Wanderführern liebevoll in „Ardennentanne“ umgetauft. Hinterm Bahnhof geht es hinein in den Wald, der schon gleich zum Wennsee führt. Der Wennsee liegt nur einen Kilometer von der Ostsee entfernt und wird von eiszeitlichen Endmoränen eingerahmt. Der Name leitet sich offensichtlich vom slawischen Stamm der Wenden ab. Weiter geht es hinauf auf die „Kattenhöhlen“ und in den Kammerwald. Hier, im Kammerwald, lebt die besondere Tradition des Holzrückens mit Rückepferden. Immer wieder kann man im naturnahen Kammerwald den Holzrückern bei der Arbeit zusehen. Bis jetzt war die Wandergruppe alleine, nun wird es trubelig! Hoch „Frauke“ hat nicht nur die Wanderer nach Draußen gelockt, sondern viele andere Spaziergänger auch. Auf dem letzten Stück der Sonntagstour sind die Wanderer kaum noch mit den Anderen am Strand und auf der Promenade zu unterscheiden. Aber keiner geht verloren und das Ziel ist nahe. Tatsächlich finden alle Fahrer und Beifahrer wieder zusammen. Der Dank geht heute an Klaus und Siegfried, die ihre beiden Gruppen zielsicher durch das „Gewusel“ geführt haben.