Die Ostsee von oben“ am 12.11.2017                                                   Foto: Rainer Zimny

Wenn sich im Monat November die Blätter an den Bäumen golden verfärben und der „Indian Summer“ Einzug hält, dann ist es Zeit für eine Runde um Gut Panker. Für den Wandersonntag trafen sich die Wanderer am Hessenstein. Von hier ging es erst einmal auf den Aussichtsturm aus dem 19. Jahrhundert. Auf dem 128 m hohen Pilsberg, eine Stauchmoräne aus der letzten Eiszeit, erhebt sich der Turm im Stil der Neogotik. Er ist 17 m hoch und bei gutem Wetter hat man hier einen weiten Blick bis zur Insel Fehmarn mit ihrem „Kleiderbügel“ und den dänischen Inseln. Wer will, kann den Turm besteigen, für die anderen gibt es erst einmal eine kleine Pause. Vom Pilsberg geht es hinunter zum goldenen „Großen Buchenwald“, vorbei am Ruheforst, kommt die Gruppe zum Gut Panker. Die ausgedehnte Gutsanlage wurde um 1800 als ländliche Residenz für den Fürsten von Hessen angelegt. In dem imposanten Torhaus und den ehemaligen Stallungen sind heute verschiedene Kunstgalerien untergebracht. Der Weg führt hinaus aus dem Gut und über einen Höhenweg mit guter Fernsicht auf den „Dohl“. Mit Glück kann man hier Damwild sehen. Durch inzwischen abgeernteten Feldern, kommt die Gruppe zu dem kleinen Ort Darry. Hinter Darry hat die Gruppe ihren höchsten Punkt für heute erreicht. 106 Höhenmeter lassen allen den Wind um die Nase wehen. Es geht wieder in den schützenden Wald und am Rand des „Strezerberges“ geht es vorbei am „Grundlosen Kolk“, ein fast 80 m tiefer, dunkler Waldsee. Entlang einer Schonung, vielleicht mit „Weihnachtsbäumen“, ist der Hessenstein schon wieder im Blick. Hier endet die zirka 10 Kilometer lange Sonntagswanderung. Der Dank geht heute an den Wanderführer Werner, der alle Wanderer mit vielen interessanten Informationen rund um den Hessenstein und das Gut Panker „gefüttert“ hat.